Bauchchirurgie / Physiotherapie

In der Bauchchirurgie werden Operationen an Magen, Darm, Galle und Bauchspeicheldrüse durchgeführt. Nach Eingriffen, die laparoskopisch durchgeführt wurden, bedarf es i.d.R. keiner weiteren Physiotherapie.

Bei größeren Bauchschnitten stehen die Prophylaxen und die Frühmoblisation im Vordergrund der Behandlung.

! Bauchpresse vermeiden.

Physiotherapie (postoperativ)

  • Schmerzen reduzieren: Lagerung, Atmung, Entspannung
  • Atmung normalisieren: Hauttechniken unterhalb der Schmerzgrenze, Bauchatmung, sekretlösende Maßnahmen (Vibrax, Blubberflasche, Cornet, Heiße Rolle, Vibrationslaute), sekrettransport fördernde Maßnahmen
  • Hustentechnik erlernen
  • Kreislauf anregen: Aktiver Bewegungen der Extremitäten, Kompressionsstrümpfe, Aufsetzen an der Bettkante
  • Schonhaltung vermeiden: in RL nach und nach in Dehnung der Bauchmuskulatur lagern
  • Frühmobilisation fördern: Mobilisation in einen Sessel, über ein Stehbrett, Gangschulung im Zimmer, Flur, Treppe
  • Aufstehen aus dem Bett und Selbstständigkeit fördern
  • Narbenbeweglichkeit verbessern


Magen-Darm-Erkrankungen / Obstipation

Darmtätigkeit normalisieren

  • BGM (Bindegewebsmassage)
  • Heiße Rolle und Bürstungen
  • Zwerchfellatmung
  • Kolonmassage
  • E-Therapie mit Interferenzstrom
  • "Bauchschnellen"
  • Vermehrte körperliche Aktivität im Alltag
  • Ggf. Ernährungsberatung